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Aquarium-Wissen

Was wir falsch gemacht haben

Die meisten Tipps im Internet klingen, als würde immer alles klappen. Bei uns nicht. Hier steht, woran es lag.

Zu früh Tiere eingesetzt

Das Becken sah nach drei Tagen fertig aus. War es nicht. Ein neues Becken braucht vier Wochen, bis die Bakterien im Filter ihre Arbeit machen. Vorher sammelt sich Ammonium an, und das merkt man erst, wenn es zu spät ist.

Zu viel gefüttert

Garnelen wirken hungrig, weil sie ständig am Boden herumsuchen. Sie sind es nicht. Übriges Futter verrottet und belastet das Wasser. Heute füttern wir kleine Mengen und nicht jeden Tag.

Wasser zu schnell gewechselt

Ein großer Wasserwechsel auf einmal ist Stress. Lieber kleine Mengen regelmäßig, und das frische Wasser langsam dazu, nicht mit einem Schwung hineingeschüttet.

Deko gekauft statt Pflanzen

Bunte Plastikburgen sehen im Laden gut aus und bringen dem Becken nichts. Pflanzen und ein Stück Moos machen mehr her und geben den Tieren Verstecke.

Was du zum Anfangen brauchst

Weniger, als der Zoohandel dir verkaufen möchte.

Becken
ab etwa 20 bis 30 Liter, lieber breit als hoch
Filter
ein einfacher Schwammfilter reicht und saugt keine Jungtiere ein
Licht
eine LED-Leiste, ein paar Stunden am Tag genügen
Boden
feiner Kies oder Sand, nichts Scharfkantiges
Pflanzen
Moos, Hornkraut und alles, was schnell wächst
Test
ein Wassertest für die ersten Wochen, damit du nicht rätst

Unsere Videos für den Anfang

Mach Dich schlau

Was kommt ins Aquarium wirklich rein
... und was kannst du dir sparen?

Eingerichtetes Nano-Aquarium

Der wichtigste Satz: Warten ist die halbe Miete. Fast alles, was in einem Aquarium schiefgeht, geht schief, weil jemand es eilig hatte.

Frag uns, bevor du kaufst

Wir sagen dir gern, was in deinem Fall wirklich nötig ist. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass du noch ein paar Wochen warten solltest.

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